Agentur für Arbeit und Jobcenter setzten sich für behinderte Menschen ein

Agentur für ArbeitAgentur für Arbeit und Jobcenter setzten sich für die berufliche Eingliederung behinderter Menschen ein

Der 3. Dezember ist der von den Vereinten Nationen ausgerufene internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Er soll sichtbare Zeichen für mehr Teilhabe setzen und die Situation von Menschen mit Behinderung ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken.

piqs.deDie Agentur für Arbeit in Landau, sowie die Jobcenter Deutsche Weinstraße, Germersheim und Landau–Südliche Weinstraße nehmen diesen Tag zum Anlass, auf die Situation der behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt hinzuweisen und beteiligen sich an der bundesweiten Aktionswoche vom 1. bis 5. Dezember, um auf die Fachkräftepotenziale der Menschen mit Behinderung für den Arbeitsmarkt aufmerksam zu machen. „Leider profitieren schwerbehinderte Arbeitnehmer noch immer nicht genauso gut von der insgesamt stabilen Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt wie nicht schwerbehinderte Arbeitnehmer. Menschen mit Behinderung sind leistungsfähig, mobil und motiviert. In allen Berufsgruppen finden sich entsprechend gut qualifizierte Arbeitssuchende und am passenden Arbeitsplatz sind sie ebenso leistungsfähig wie nicht behinderte Menschen. Dennoch bestehen immer noch Vorbehalte und Ängste, die diesen Menschen die Arbeitsaufnahme und damit das selbstbestimmte Leben in unserer Gesellschaft um ein Vielfaches erschweren.“, erklärt Thorsten Stenger, Leiter des Teams für Rehabilitanden und Schwerbehinderte der Arbeitsagentur Landau.

Foto: Michelle, „invisible friend“, CC-Lizenz (BY 2.0) – www.piqs.dehttp://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de

Im Agenturbezirk Landau, zu dem neben den kreisfreien Städten Landau und Neustadt auch die Landkreise Bad Dürkheim, Germersheim und Südliche Weinstraße gehören, sind Ende November 783 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet, 214 im Landkreis Germersheim. Unter ihnen sind Gehalts- und Lohnbuchhalter/innen, Leiter/innen von Altenpflegeeinrichtungen, Schaltschrankbauer, Bürokaufleute, Biologisch-technische Assistenten/innen, Berufskraftfahrer/innen und Disponenten, um nur einen Teil der Berufsbilder zu nennen.

Der Anteil der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk liegt derzeit bei circa 7,4 Prozent.

Menschen mit Behinderung sind motiviert, engagiert und stellen mit ihrem fachlichen und sozialen „know-how“ ein häufig unterschätztes und selten beachtetes Fachpotential als Arbeitnehmergruppe dar. „Dabei gibt es unter den arbeitslosen Schwerbehinderten eine Reihe von gut ausgebildeten Menschen: 60 Prozent der schwerbehinderten Arbeitslosen können eine abgeschlossene Berufsausbildung oder akademische Ausbildung nachweisen. Nahezu jeder zweite Schwerbehinderte ohne Arbeitsplatz ist dennoch langzeitarbeitslos. Gerade vor dem Hintergrund eines drohenden Fachkräftebedarfs dürfen wir dieses Potential nicht ungenutzt lassen. Wir brauchen daher Betriebe die bereit sind, auch diesen Menschen eine Chance auf einen Arbeitsplatz zu geben“, so Stenger weiter.

Arbeitgeber, die an der Thematik oder der Einstellung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers interessiert sind, können sich jederzeit an unsere Beratungsfachkräfte wenden“, bietet Stenger an. „Es gibt eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten über die wir gerne informieren“.
So kann zum Beispiel die Einrichtung eines behindertengerechten Arbeitsplatzes gefördert werden, indem Umbauarbeiten oder besondere Arbeitswerkzeuge finanziert oder der Technische Berater eingeschaltet wird. Sollte in einzelnen Fällen eine längere Einarbeitungszeit erforderlich sein, besteht die Möglichkeit, Arbeitgeber mit Lohnkostenzuschüssen zu unterstützen.
Die Spezialistinnen und Spezialisten des gemeinsamen Arbeitgeber-Service stehen unter folgenden Rufnummern

• Frau Sabine Burkhart Tel. 06341/958-319
• Frau Elke John-Lui Tel. 06341/958-316

oder per E-Mail an Landau.161-Reha@arbeitsagentur.de für alle Anfragen sehr gerne zur Verfügung.

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Lost Places – Schiffswerft Germersheim

Ein Geheimtipp für Fotografen – die Schiffswerft in Germersheim am Rhein

Die Gebäude sind aufgegeben, aber zu Zeit noch frei zugänglich. Es ist davon auszugehen, dass irgendwann komplett abgesperrt und alles dem Erdboden gleich gemacht wird.

Der Schiffbaubetrieb wurde 1927 als Oberrheinische Schiffswerft Spatz & Co GmbH gegründet. Im Jahr 1953 beteiligte sich die Reederei Reichel & Co an dem Unternehmen, dessen Namen in Germersheimer Schiffswerft geändert wurde. Nachdem die Firma im Januar 1989 Konkurs anmelden musste, wurde als Auffanggesellschaft die Neue Germersheimer Schiffswerft gebildet. Diese konnte sich für einige Jahre erneut am Markt behaupten, musste aber 2002 ihren Betrieb endgültig einstellen. 2009 war die Schiffswerft Drehort der Tatort-Folge Tod auf dem Rhein.
Quelle: Wikipedia

Routenplaner

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Landkreis Germersheim – Verteilung der gelben Säcke

sack_gelb_aAb Mitte November beginnt im Landkreis Germersheim wieder die Verteilung der gelben Wertstoffsäcke. Durch die Firma SITA werden an jeden Haushalt zwei Rollen mit je 13 Säcken verteilt. Bei einem größeren Bedarf können gelbe Säcke auch bei den Verbandsgemeinde- bzw. Stadtverwaltungen sowie bei der Kreisverwaltung in Germersheim persönlich abgeholt werden.
Die gelben Säcke werden leider oft missbräuchlich verwendet, wodurch immer wieder Engpässe bei der Nachlieferung entstehen. Deshalb weist die Kreisverwaltung darauf hin, gelbe Säcke ausschließlich für das Sammeln von Leichtverpackungen wie zum Beispiel Joghurtbecher, Milchverpackungen, Tetrapaks oder Konservendosen zu verwenden.
Die Verteilung der gelben Säcke wird voraussichtlich bis Ende Dezember andauern.

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Special Olympics Landesspiele 2015

Ministerpräsidentin Malu Dreyer übernimmt Schirmherrschaft der Special Olympics Landesspiele 2015 in Speyer

Teilhabe am Sport als wichtiger Teil der Inklusion

Malu DreyerDie rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer übernimmt die Schirmherrschaft über die Special Olympics Landesspiele 2015 in Speyer. Bei diesem Sportevent für Menschen mit und ohne geistige Behinderung vom 8. bis 10. Juni 2015 werden über 1000 Sportler erwartet, die in 14 Sportwettbewerben und dem Wettbewerbsfreien Angebot an den Start gehen.

„Unter dem Motto ‚Gemeinsam stark‘ setzt sich der Landesverband Special Olympics Rheinland-Pfalz auf wunderbare Weise für die Teilhabe von Menschen mit geistigen Behinderungen im Bereich des Sports ein“, lobt Ministerpräsidentin Malu Dreyer dieses Engagement.

„Mit ihrer Schirmherrschaft unterstreicht die Ministerpräsidentin, wie wichtig ihr unsere Aktivitäten im Bereich der Inklusion sind“, freut sich Karl-Heinz Thommes, Präsident von Special Olympics Rheinland-Pfalz über die Zusage von Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Foto: Ministerpräsidentin Malu Dreyer – © Elisa Biscotti

Über den Sport hinaus versteht sich der Verband als Alltagsbewegung mit einem ganzheitlichen Ansatz. Das Angebot ist vielfältig: Das Gesundheitsprogramm Healthy Athletes® bietet den Sportlern kostenlose und umfassende Kontrolluntersuchungen. Das Familiennetzwerk unterstützt die Angehörigen von Athleten mit regelmäßigen Familienaktivitäten in Rheinland-Pfalz.

Einen wichtigen Teil zur Inklusion stellt der inklusive Unified Sport® dar, der Menschen mit und ohne geistige Behinderung in einem Team vereint. Zusammen bieten diese Programme Erfolgserlebnisse und Teilhabemöglichkeiten für jeden Einzelnen.

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