Komturei Heimbach

Die Komturei Heimbach mit dem „gotischen Torbogen“ zwischen Weingarten und Hochstadt.

Die Komturei Heimbach, seltener auch Komturei Haimbach, bei der südpfälzischen Ortsgemeinde Zeiskam war eine mittelalterliche Anlage, die aus einem befestigten Klosterhof mit Kirche bestand. Die Komturei wurde von einem Komtur geleitet und diente als sogenannte Kommende zunächst dem Johanniterorden, nach der Reformationszeit seiner katholischen Nachfolgeorganisation, dem Malteserorden, als regionales Verwaltungszentrum.

Fotos: © Oliver Dester

Namensgeber für die Komturei Heimbach war ein rechter Zufluss des Speyerbachs, der nördlich an der Anlage vorbeifließende Hainbach. Dessen Wasser wurde zur Befüllung des Grabens verwendet, der die Befestigungen umgab.

Bei archäologischen Grabungen, die 2010 von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Denkmalamt Speyer, bei Zeiskam durchgeführt wurden, konnte in 1,5 Meter Tiefe der Boden der ehemaligen Klosterkirche lokalisiert und damit auch deren genauer Standort bestimmt werden. Die Gemeinde Zeiskam hat an dieser Stelle ein Denkmal errichtet. Es besitzt einen gotischen Bogen aus Sandstein, eine Höhe von 4 und eine Spannweite von 3,5 Meter. Das Denkmal wurde im Frühjahr 2011 eingeweiht, weil sich zu dieser Zeit die Feierlichkeiten in der Komturei und die Hochzeit von Johann und Elisabeth von Böhmen in Speyer zum 700. Male jährten.

Quelle: Wikipedia

Die Infotafel:
Mit dem Schieberegler zoomen und mit gedrückter linker Maustaste den Bildausschnitt verschieben.

Video der Einweihung:

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