Italien, Ligurien, Imperia / Sarola – Tag 10

Reisebericht – Ligurien, Imperia / Sarola – Tag 10 (Freitag)

Zwei Tage vor der Heimfahrt, die Reise neigt sich langsam dem Ende entgegen. Man muss jetzt schon an ein paar Dinge denken, die vorher noch zu erledigen sind. Einkaufen, Appartment aufräumen und putzen. Und vor allem tanken, volltanken. Das ist ein spezielles Thema in Italien. Davon abgesehen, dass der Sprit sowieso ca. 20 Cent teurer ist als in Deutschland, gibt es zwei Möglichkeiten zu tanken. Einmal mit Barzahlung am Zapfsäulenautomat, was scheinbar nicht immer problemlos funktioniert, wie wir mitbekommen haben. Zum andern bezahlen mit Kreditkarte. Das ist einfacher, aber der Liter kostet so gleich nochmal 10 Cent mehr. Das macht bei einer Tankfüllung von knapp 50 Liter doch ein paar Euro aus. Um uns nicht mit dem Bargeldautomaten rumschlagen zu müssen, haben wir die Kreditkartenversion gewählt.

Vor der „Super-Aktion“ haben wir nochmal die angenehmen Temperaturen und den Sonnenschein am Strand von Oneglia genossen. Davon ein paar Impressionen in der folgenden Bildergalerie, fotografiert mit dem Smartphone.

Strand von Oneglia

Vom späten Nachmittag und frühen Abend eine kleine Bildergalerie von den umliegenden Orten und einem Blick auf die Terrasse unseres Appartments.

Sarola und Umgebung

Reisebericht – Ligurien Tag 7

Reisebericht – Ligurien, Sarola, Olivastri – Tag 7 (Dienstag)

Echte Unternehmungen waren heute aufgrund einer gewissen eingetretenen Schlappheit und Müdigkeit nicht drin. Ich machte einen Morgenspaziergang, am Nachmittag wanderten wir nach Olivastri und am Abend gings in den Bennet zum Einkaufen. Ab 21:00 Uhr hatte erneut der Fußball Priorität, den Knaller Brasilien gegen Mexiko konnte ich mir nicht entgehen lassen.
Der Fernsehempfang beschränkt sich hier auf einige italienische Programme. Den Fußballkommentator verstehe ich, bis auf die Spielernamen, mangels Sprachkenntnissen nicht. Tatsache und nervend genug ist aber, dass er fast die vollen 90 Minuten am labern ist. Da ist mir der englische und sogar relativ oft der deutsche Kommentar lieber. Gut, egal, da muss man durch…

Bildergalerie vom Morgenspaziergang, u.a. Blick von der Terrasse, ein paar Ecken und den (scheuen) Katzen von Sarola, dem Friedhof und Olivenbäumen

Bildergalerie vom Nachmittagsspaziergang nach Olivastri, u.a. mit dem Friedhof von Olivastri

Reisebericht – Ligurien Tag 3 – Freitag, der 13.

Tag 3, Freitag, der 13. – Villa Guardia, Villa Viani

Gestern waren wir in Imperia am Strand. Wiederholen wollte ich das, zumindest heute, nicht. Die Alternative war eine Wanderung um den Berg herum in zwei Nachbarorte, Villa Guardia und Villa Viani. Hin und zurück etwa 6km, das war auch zur Mittagszeit machbar, zumal sich die Steigungen in Grenzen hielten.

Sarola - Villa Guardia

Nun gut, nachdem ich die dritte und vierte hiesige Ortschaft gesehen habe, kann ich sagen, dass sich alle ziermlich ähnlich sind. Optisch ganz nett, aber ohne echte architektonische oder gar touristische Attraktionen. Die Wohnhäuser mögen ihren Zweck erfüllen; der Zustand reicht von „baufällig“ bis gepflegt, nur ganz wenige sind herausgeputzt. Kurz gesagt, es sind stinknormale italienische Käffer, die für uns Deutsche halt irgendwie, mehr oder weniger einen mediterranen Flair ausstrahlen. Damit hat sich die Sache aber auch so ziemlich erschöpft. Es ist wohl leider so, dass Fotos von der Gegend, sei es meine und/oder andere, mehr Idylle vermitteln, als tatsächlich vorhanden ist.

Für Samstag (4. Tag) ist die Fahrt nach Imperia und dort sozusagen eine Stadtbesichtigung geplant. Mal sehen, was das hergibt. Von vornherein klar ist, dass es keine kulturellen Einrichtungen gibt, deren Besuch sich lohnen würde. Von daher wird mein Blick auf die Stadt an sich entsprechend kritisch sein, auch wenn meine Erwartungen an das Land, die Region und die Ortschaften inzwischen schon einigermaßen zusammengeschrumpft sind.

Reisebericht – Ligurien Tag 2

Tag 2, Donnerstag: Ligurien – Imperia – Oneglia

Am 2. Tag fuhren wir die ca. 8km runter nach Imperia. Einem „Geheimtipp“ auf der öffentlichen Homepage des Appartments folgend, landeten wir am Strand von Oneglia.

Zitat Geheimtipp:
Sie fahren nach Imperia-Oneglia, an dem Kreisverkehr im Zentrum fahren Sie Richtung Genua. Nachdem Sie am Meer angekommen sind, biegen Sie nicht wie ausgeschildert links ab, sondern fahren geradeaus am Meer entlang. Es ist eine Sackgasse, eine nie vollendete Küstenstraße. Diese ist für Autos, im weiteren Verlauf, gesperrt. Dort finden Sie wunderschöne kleine, romantische Buchten, wo Sie auch mit Hunden baden gehen können.

Im Grunde genommen ein guter Tipp, aber geheim ist da gar nichts. Die Italiener kennen das sowieso und Touristen können das durchaus selbst (heraus) finden. Grundsätzlich hat man in Imperia zwei Möglichkeiten zum Baden. Der östliche Bereich, eben dieses Oneglia mit vorwiegend steinigen Stränden und der westliche Bereich, Porto Maurizio, wo es Sandstrände geben soll. Was man wählt ist wohl Geschmackssache. Für Dauerbader mag Sand angenehmer sein, wir selbst bevorzugen den Kiesstrand.

Collage

Oneglia Strand

Die oben angesprochene (unvollendete) Küstenstraße ist interessant, weil man dort kostenlos parken kann und nur wenige Meter zum Strand zu gehen hat. Wahrscheinlich aus Kostengründen ist diese Straße nie fertiggestellt worden.

Auf dem Rückweg nutzten wir die Einkaufsmöglichkeit „Bennet“, ein großes Einkaufszentrum auf der Strecke zwischen Imperia und Sarola. Grob betrachtet fiel mir auf, dass Lebensmittel 30-70% teurer sind als in Deutschland. Und z.B. echtes Vollkornbrot scheint ein rares Gut zu sein. Die konkrete Verfügbarkeit wird noch zu prüfen sein.

Nach einer kurzen Ruhepause im Appartment, musste ich nochmal los – mein Fotografierdrang war am Meer nicht gestillt worden. Ich lief einfach mal die Straße am Berg entlang und musste nach ein paar hundert Metern feststellen, dass diese gesperrt ist, zumindest für Autos. Natürlich ging ich weiter und konnte sehen, dass es im weiteren Verlauf vor einiger Zeit zu einem Steinschlag gekommen sein musste. Da Sicherungsmaßnahmen wohl zu aufwändig gewesen wären, legte man die „Strada“ still. Ich wanderte dennoch weiter und erreichte den Nachbarort Olivastri. Wie der Name schon andeutet, gibt es dort außer einigen Häusern, einer Kirche, anhänglichen Hunden und scheuen Katzen vor allem Olivenbäume. Ob Olivastri in der Hinsicht etwas besonderes darstellt? Kann sein; müsste man mal per Internet recherchieren…

Zum Abschluss noch ein paar Bilder aus Sarola

9 Uhr in Sarola

httpv://www.youtube.com/watch?v=dRKlZosyZME

Ligurien Tag 1

Tag 1: Ligurien – Imperia – Sarola

Kurz zur Fahrt

Für die 800km aus der Pfalz nach Imperia/Sarola brauchten ziemlich exakt 12 Stunden. Davon waren ca. 10 Stunden Fahrzeit, der Rest Pausen usw. Staus gab es gottseidank keine. Zwei Mal kurzzeitig zähflüssiger Verkehr – ein Mal wegen eines Unfalls (Blechschaden), an dem ein Niederländer beteiligt war. Sowas ist zu Beginn eines Urlaubs natürlich großer Mist.

In der Schweiz wurde ich vermutlich geblitzt, genau konnte ich das nicht ausmachen. Auf jeden Fall war das Blitzgerät, in einer 80er Zone, lächerlich platziert, da die Autobahn 2-spurig war und lediglich der Standstreifen für Sanierungsarbeiten gesperrt war. Dort arbeitete allerdings niemand. Außer mir fuhren alle etwas schneller als 80 – ich ca. 87 laut Tacho. Bin gespannt, ob da was kommt. Die Schweiz gehört ja nicht zur EU…
Generell muss ich sagen, dass die Geschwindigkeitsregelungen in unserem Nachbarland für deutsche Verhältnisse sehr merkwürdig sind. Die kommen mir teilweise recht unsinnig und willkürlich vor, mehrfach war es unmöglich auszumachen, welches Tempo jetzt gilt. Aber das nur nebenbei.

Also, kurz nach 5:00 Uhr in der Früh sind wir los und um 17:00 Uhr in Sarola angekommen. Sarola ist ein kleines Dörfchen mit 80 Einwohnern; von Imperia aus ca. 6 km das Tal hoch. Nach dem Auto ausladen und einrichten des Appartements (dazu in den nächsten Tagen mehr) machten wir noch einen kleinen Entspannungsspaziergang durch den Ort. Das war recht zügig erledigt, und mehr war angesichts der 12-stündigen „Hitzeschlacht“ auch nicht mehr möglich.

Bilder vom 1. Tag