Reisebericht – Ligurien Tag 2

Tag 2, Donnerstag: Ligurien – Imperia – Oneglia

Am 2. Tag fuhren wir die ca. 8km runter nach Imperia. Einem „Geheimtipp“ auf der öffentlichen Homepage des Appartments folgend, landeten wir am Strand von Oneglia.

Zitat Geheimtipp:
Sie fahren nach Imperia-Oneglia, an dem Kreisverkehr im Zentrum fahren Sie Richtung Genua. Nachdem Sie am Meer angekommen sind, biegen Sie nicht wie ausgeschildert links ab, sondern fahren geradeaus am Meer entlang. Es ist eine Sackgasse, eine nie vollendete Küstenstraße. Diese ist für Autos, im weiteren Verlauf, gesperrt. Dort finden Sie wunderschöne kleine, romantische Buchten, wo Sie auch mit Hunden baden gehen können.

Im Grunde genommen ein guter Tipp, aber geheim ist da gar nichts. Die Italiener kennen das sowieso und Touristen können das durchaus selbst (heraus) finden. Grundsätzlich hat man in Imperia zwei Möglichkeiten zum Baden. Der östliche Bereich, eben dieses Oneglia mit vorwiegend steinigen Stränden und der westliche Bereich, Porto Maurizio, wo es Sandstrände geben soll. Was man wählt ist wohl Geschmackssache. Für Dauerbader mag Sand angenehmer sein, wir selbst bevorzugen den Kiesstrand.

Collage

Oneglia Strand

Die oben angesprochene (unvollendete) Küstenstraße ist interessant, weil man dort kostenlos parken kann und nur wenige Meter zum Strand zu gehen hat. Wahrscheinlich aus Kostengründen ist diese Straße nie fertiggestellt worden.

Auf dem Rückweg nutzten wir die Einkaufsmöglichkeit „Bennet“, ein großes Einkaufszentrum auf der Strecke zwischen Imperia und Sarola. Grob betrachtet fiel mir auf, dass Lebensmittel 30-70% teurer sind als in Deutschland. Und z.B. echtes Vollkornbrot scheint ein rares Gut zu sein. Die konkrete Verfügbarkeit wird noch zu prüfen sein.

Nach einer kurzen Ruhepause im Appartment, musste ich nochmal los – mein Fotografierdrang war am Meer nicht gestillt worden. Ich lief einfach mal die Straße am Berg entlang und musste nach ein paar hundert Metern feststellen, dass diese gesperrt ist, zumindest für Autos. Natürlich ging ich weiter und konnte sehen, dass es im weiteren Verlauf vor einiger Zeit zu einem Steinschlag gekommen sein musste. Da Sicherungsmaßnahmen wohl zu aufwändig gewesen wären, legte man die „Strada“ still. Ich wanderte dennoch weiter und erreichte den Nachbarort Olivastri. Wie der Name schon andeutet, gibt es dort außer einigen Häusern, einer Kirche, anhänglichen Hunden und scheuen Katzen vor allem Olivenbäume. Ob Olivastri in der Hinsicht etwas besonderes darstellt? Kann sein; müsste man mal per Internet recherchieren…

Zum Abschluss noch ein paar Bilder aus Sarola

9 Uhr in Sarola

httpv://www.youtube.com/watch?v=dRKlZosyZME

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