Mauerbau war unmenschlicher Akt

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck hat zum 50. Jahrestag des Mauerbaus dazu aufgerufen, die geschichtlichen Lehren aus diesem „Akt der Unmenschlichkeit“ im Bewusstsein der Menschen zu halten.

Beck sagte in Mainz: „Der Jahrestag des Mauerbaus sollte dem Gedenken an die Opfer dieses schrecklichen Bauwerks dienen. Die DDR hatte mit ihren Grenzanlagen gegen den Westen die unerträgliche Unfreiheit quasi in Beton gegossen. Aber es gab immer Menschen, die sich damit nicht abfinden konnten und wollten. Manche mussten an der Mauer ihr Leben lassen, weil sie sich nach Freiheit sehnten. Am Ende allerdings waren die, die sich nicht mehr drangsalieren lassen und endlich frei sein wollten, so viele, dass sie der staatlichen Willkür in der DDR auf friedlichem Weg ein Ende setzen konnten.“

Die deutsche Wiedervereinigung nannte der Ministerpräsident „einen Glücksfall der Geschichte und eine unwiederbringliche Chance für Deutschland“. Das Land Rheinland-Pfalz habe sich nach dem Ende der deutschen Teilung stark für den Wiederaufbau in Ostdeutschland eingesetzt. „Die Aufbaupartnerschaft mit dem damals neu gegründeten Land Thüringen war ein hervorragendes Beispiel dafür, wie aus dem Zusammenspiel von staatlichen Stellen, vor allem aber aus der gemeinschaftlichen Anstrengung der Bürgerinnen und Bürger ein modernes, erfolgreiches Gemeinwesen aufgebaut werden kann“, sagte Beck.

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