Geschafft – Schanghai

Geschafft, ja das bin ich nach diesem „Schanghai“, wo ich auch jetzt noch nicht so genau weiß, um was es in dem Film eigentlich geht. Geschichtsdrama, Widerstandsdrama oder doch Liebesdrama vor einem absurden historischen Hintergrund. Entschieden ist das nicht, von allem halt irgendwie etwas.

Die Kulissen und die damit zusammenhängende Atmosphäre sind größtenteils stimmig, manchmal aber auch billig. Krass sind die brutalen Schusswechsel. Wie da die Leute abgeschlachtet werden… und teilweise weiß man nicht, warum. Mag sein, dass das, hinsichtlich Ort und Zeit, realistisch dargestellt ist, aber eigentlich möchte man in einem Film schon wissen, wieso irgendwas geschieht.

Positives finde ich, abgesehen von manch einer Optik, wenig. Auch die Kameraarbeit ist nicht nur nicht sonderlich, sondern eigentlich gar nicht originell. Immerhin wird das Mittelmaß, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten, konsequent durchgezogen.

Zusammenfassend gesagt, war mir „Schanghai“ zu diffus. Ständig ist man am überlegen, wie was zusammen passt, um dann irgendwann zu merken, dass alles gar nicht so kompliziert ist, wie man meinte. So konnte keine Spannung aufkommen, von ein paar wenigen Momenten vielleicht abgesehen.

Wie dem auch sei, das Teil hinterlässt keinen bleibenden Eindruck. Die 6,5 Sterne bei imdb.de kommen mit viel gutem Willen hin. Ich würde höchstens 5,5 vergeben, aber auch nur deshalb, weil „Schanghai“ in keiner Hinsicht komplett in den Schrottbereich abrutscht. Das mag zum großen Teil an den Darstellern liegen, die hier aber definitiv unterfordert sind. Den ein oder anderen habe ich in anderen Werken schon mit mehr Ausstrahlung schauspielern sehen.

Ein „Must see“? Nö, absolut nicht. Ich behaupte mal, in Deutschland floppt das Stück.

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