Martyrs Uncut

MartyrsVon etwas Langeweile getrieben, habe ich mich im Videosektor umgeschaut und bin auf „Martyrs“ gestoßen – und hängen geblieben, vor allem, weil er als „Uncut“ spezifiziert war.
Es gibt also scheinbar eine geschnittene Version, aber dies war wohl die scharfe. Wobei mir (im Nachhinein) nicht ganz klar ist, was da entfernt werden sollte oder müsste. Bis auf ein paar derbe Gewaltszenen, ist nichts Besonderes in der Hinsicht zu beobachten. Das mögen zart besaitete Gemüter evtl. anders sehen.

Und, das will ich ausdrücklich erwähnen, Martyrs ist kein Horrorfilm im klassischen Sinne, ich würde ihn eher als hartes Pyschodrama bezeichnen.

Ich möchte hier nur kurz den Anfang des Films inhaltlich wieder geben. Den weiteren Fortgang sollte man, wie ich finde, möglichst ohne weiteres Vorwissen auf sich wirken lassen.
Wer will, kann sich jedoch auf Wikipedia eine ausführlich Inhaltsangabe durchlesen.

⇓ So beginnt der Film:

Ich muss leider sagen, dass ich mit Skepsis, um nicht zu sagen mit Misstrauen an die 95 Minuten Spielzeit heran gegangen bin. Das hat mich einiges an Vergnügen gekostet, weil der Film doch Substanz zu bieten hat. Man sollte schon von vornherein gewillt sein, sich darauf einlassen.

Ich fand Martyrs, von meinen geringen Erwartungen ausgehend, überraschend gut. Sehenswert, ja, wenn man auf etwas derbere Unterhaltung steht und bereit ist, auch die drastischen Szenen mit zu nehmen. Das muss sein, sonst macht der Film in seiner Gesamtheit keinen Sinn.

Sicher gäbe es auch Diverses zu kritisieren. Wie ich aber in verschiedenen Kritiken gesehen habe, wird das vom einen so und vom anderen so beurteilt. Ehrlich gesagt, 100% schlüssig bin ich mir bei ein paar Einzelheiten auch nicht, aber das Gesamturteil lautet „Gut“.

Der Trailer:
httpv://www.youtube.com/watch?v=kCy1oYreQxM

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