Es war einmal: Die Lottoelf in Weingarten

Die Lottoelf in Weingarten am 21. Juli 2003

Fußball Zauber: Lotto-ELF gegen AH-Auswahl

Das Wichtigste vorneweg, durch die Initiative des SV Weingarten, der Lotto-Elf und den 505 zahlenden Zuschauern kamen 3395 Euro zu Gunsten der Dogan-Stiftung zusammen!

Am Montag, den 21.7.2003 spielte die AH-Auswahl des SVW gegen die Lotto-Elf, die mit vielen Ex-Bundesliga-Profis und 2 Weltmeistern (Horst Eckel 1954, Wolfgang Overath 1974) antrat. Bei diesem Anlass könnte man meinen, dass das Fußballspiel nicht so wichtig wäre und die fußballerische Prominenz sich schonen würde – bei über 30 Grad auf dem Platz. Falsch gedacht! Genau das Gegenteil war der Fall. Angetrieben von den agilen Weltmeistern (Eckel und Overath) im Mittelfeld wirbelte der Lotto-Sturm die Wingerter Abwehr schwindelig und schraubte das Ergebnis schon vor der Pause auf 8:0 (1x Herzberger, 3x Jojo Spieß, 4x Holger Fach). Allein dem guten AH-Torwart war es zu verdanken, dass es nicht jetzt schon zweistellig wurde. Die wenigen Gegenstöße der ob der Leistungsbereitschaft der Ex-Profis überraschten Gästeelf wurden von Wolfgang „OTTO“ Kleff sicher pariert.

In der Halbzeitpause überreichten Willi Behr und Wolfgang Overath, in Form eines Schecks, die stattliche Summe in Höhe von 3395 Euro zu Gunsten der Dogan-Stiftung.

Die von Trainerlegende Rudi Gutendorf betreute Lotto-Elf erhöhte nach der Pause auf 11:0 (1x Spieß, 2x Fach), bevor Jürgen „Locke“ Reis endlich der stürmisch bejubelte Ehrentreffer gelang. Die Promis konnten noch einmal zum 12:1 (Markus Scherer) nachlegen. In der Schlussphase des Spiels hatte die einheimische AH ihren Respekt vor den großen Namen und die Nervosität abgelegt und mit ein paar gelungenen Vorstößen kam man noch zu 2 Treffern (1x Tayfur, 1x Uwe Scheid) zum letztendlich versöhnlichen 12:3 Endstand.

Anwesende lokale Prominenz aus Sport und Politik, sowie die über 500 Zuschauer waren durchweg begeistert und verweilten auch nach dem Spiel auf der Anlage des SVW, um sich in einer angenehm entspannten Atmosphäre an den Ständen zu verköstigen und das Spiel für den guten Zweck nochmal Revue passieren zu lassen.

Bildergalerie:

Landesliga Ost: SV Gommersheim – Viktoria Herxheim

SV Gommersheim – Viktoria Herxheim 5:1 (1:1)

Tore: 0:1 Zoller (10., FE), 1:1 Wiemers (33.), 2:1 Hajok (56.), 3:1 Schäffer (59.), 4:1 Kappelmann (81.), 5:1 Zimmermann (90.)

Nach 10 Minuten, in denen Herxheim am Drücker war, und dem 0:1 durch den von Torwart Wüst an Mattersteig verursachten und von Steffen Zoller verwandelten Foulelfmeter, übernahm Gommersheim allmählich die Regie auf dem Platz.
In der 27. scheiterte Kappelmann noch per Kopf am gut reagierenden Herxheimer Keeper Dudenhöffer. 6 Minuten später erzielte Alexander Wiemers mit seinem Treffer in den Winkel den Ausgleich.

In der 2. Halbzeit sorgte ein Doppelschlag für die vorzeitige Entscheidung. In der 56. köpfte Hajok eine Eckballhereingabe zum 2:1 ein und in der 59., also nur 3 Minuten danach, gelang Pascal Schäffer das 3:1.

Davon erholte sich die Viktoria nicht mehr wirklich, obwohl in der 62. Minute noch eine tolle Torchance für Felix Sitter zu verbuchen war. Er scheiterte aus kurzer Distanz an Wüst.

Die offenere Spielweise Herxheims nutzte Gommersheim zu zwei weiteren Treffern. Dennis Kappelmann erhöhte in der 81. auf 4:1, Marcel Zimmermann in der Schlussminute auf 5:1. Das war jetzt ganz einfach, da die Viktoria-Abwehr ihrem Namen längst nicht mehr gerecht wurde.

Dass mindestens 2 Gegentreffer auf die Kappe von Torwart Lukas Dudenhöffer gingen, ist diesem nicht anzukreiden. Im „normalen Fußballerleben“ ist er Feldspieler der Viktoria A-Jugend!

Von Spaß oder gar Spaßfussball konnte in dem Derby keine Rede sein. Lustig fanden es zum Schluss hin höchstens die Gommersheimer Spieler und ihr Trainer, weil ihnen der Sieg immens leicht gemacht wurde.

Überzeugend, trotz der verdienten Höhe, war es auch vom SVG nicht, aber es reichte dicke gegen eine insgesamt nach wie vor desolate Herxheimer Truppe.
Zumindest heute waren keine neuen Ideen des neuen Viktoria-Trainers erkennbar. Alles wie gehabt in den Wochen zuvor, wenn nicht sogar noch schlechter.

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Bilder vom Spiel:

Die Lincoln Verschwörung

[aartikel]3406622151:right:superlinks-21[/aartikel]“Die Lincoln Verschwörung“ ist noch relativ frisch; am 29. September 2011 in deutsche Kinos gekommen.
Länge: 122 Minuten
Bevor man sich da hinsetzt, muss man sich ja mal über den Streifen – ein Gerichtsdrama – informieren.

Den thematischen Hintergrund kann man sich anhand des Titels denken.
Eine kurze Inhaltsangabe ⇓ HIER

So, es geht also nicht direkt um die Ermordung Lincolns, sondern um Schuld oder Nichtschuld von potenziellen Attentätern und deren Helfershelfern.
Wäre es um Ersteres gegangen, hätte ich mich nicht weiter um den Film gekümmert. Ich kann diese Hackfresse von Lincoln einfach nicht über einen längeren Zeitraum ertragen. Warum das so ist, weiß ich nicht, ist einfach so.

Gut, es geht aber um die Aufklärung einer Mittäterschaft an der Greueltat.
Deshalb dachte ich mir, okay, der ist neu, in der letzten Zeit ist viel Schrott veröffentlicht worden, vielleicht ist dieser Film, trotz des uramerikanischen Hintergrunds einigermaßen interessant…

Den 7 Sternen bei imdb traue ich nicht, deshalb musste ich mal wieder einen Trailer bemühen.
Und was soll ich sagen, danach hat`s mir gereicht. Nein, ich will keine 2 Stunden opfern, nein, ich will das nicht sehen!!!
Der Film mag objektiv betrachtet nicht schlecht oder sogar gut sein, aber ich kann mir das nicht anschauen. ES INTERESSIERT MICH EINFACH NICHT.

Immerhin bleibt mir die mögliche Enttäuschung eine Happy-Ends erspart. So ein Schluss wäre einfach zu derb. Für mich endet die Geschichte mit dem Schuldspruch für Mary – und das ist gut so.

Vielleicht geht es euch wie mir nach dem Anschauen des Trailers.
Wenn nicht, dann ab ins Kino oder halt auf die einschlägigen Portale im Internet 😉